Gaming
BGH entscheidet zu dynamischen IP- Adressen
Der BGH hat mit Urteil am 16.05.2017 zu dem Az.: VI ZR 135/13 entschieden, dass IP- Adressen personenbezogene Daten sind. Der Kläger forderte die BRD auf, IP- Adressen zu speichern, so wie es bei der Nutzung von Internetseiten geschieht. Der BGH legte diese Frage dem EuGH vor, der in der in dem Urteil vom 19.10.2016, Az.: C-582/14 (Breyer/Deutschland) wie…
Urteil des AG Saarbrücken vom 15.03.2017, Az.: 121 C 517/16 (09)
Wieder einmal wurde ein Rechtsverletzer zu Schadensersatz und Erstattung der Abmahnkosten verurteilt. Insofern bestätigte das Gericht wieder einmal die Rechtsauffassung der NIMROD Rechtsanwälte. Das Gericht vertrat die Auffassung, dass zur Erfüllung der sekundären Darlegungslast folgendes vorzutragen ist: Wer sind die Zugangsberechtigten Personen? Wer kommt als Täter in Betracht. Entsprechende Nachforschungen anstellt. Hier hatten vier Personen…
Mehraufwand der Behörden durch die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)
Ein Gutachten von Prof. Dr. Roßnagel mit folgendem Gutachtenauftrag kommt zu dem Ergebnis, dass mit dem In-Kraft-Treten der DSGVO ein erheblicher personeller, sachlicher und technischer Mehraufwand auf die Behörden zu kommen wird: das Ziel einer einheitlichen Anwendung der Datenschutz-Grundverordnung in der gesamten Union, zu dem jede Aufsichtsbehörde ihren Beitrag leisten muss (Art. 51 Abs. 2…
Fördermittel aus Berlin
Das Medienboard Berlin Brandenburg traf die erste Förderungsleistung des Jahres 2017 im Bereich innovative audiovisuelle Inhalte. Sieben Projekte wurden mit einer Gesamtsumme von 465.000,00 € gefördert. Es waren 16 Anträge mit einem Gesamtvolumen von 1,19 Millionen € eingegangen. Gefördert wurden folgende Projekte: Life, Love & Tentacles VR Firepunchd Games 75.000,00 € Lala Films Vonderland 50.000,00…
Neue Informationspflichten ab dem 01.02.2017
Ab dem 01.02.2017 tritt das geänderte Verbraucherinformationsgesetz in Kraft. Dennach sind Unternehmer, die eine Webseite betreiben oder allgemeine Geschäftsbedingungen verwendet nunmehr verpflichtet, Verbraucher über zuständige Streitschlichtungsstellen zu informieren und darüber, ob der Unternehmer an einer außergerichtlichen Streitbeilegung durch eine solche Schlichtungsstelle teilnimmt, bzw. zur Teilnahme verpflichtet ist. Der Unternehmer muss auch dann über die zuständige…
Atari durch Entwickler verklagt
Bekanntlich entwickelte Frontier Developments für Atari das Spiel Rollercoaster Tycoon. Wie nun die Webseiten http://www.gamasutra.com/ und http://www.playm.de/ berichteten, wurde der Publisher von dem Entwickler verklagt. Anfang 2003 schlossen Frontier Developments mit Atari einen Entwicklungsvertrag. Dieser sah die Entwicklung u.a des Spiels Rollercoaster Tycoon vor. Nachdem Atari 2013 ein Insolvenzverfahren in den USA durchlief, wurden wesentliche…
BITKOM Veröffentlicht Übersicht zur Übermittlung personenbezogener Daten- Inland, EU-Länder, Drittländer
Wir weisen auf das überaus gute Papier der BITKOM zur Übermittlung personenbezogener Daten- Inland, EU-Länder, Drittländer Das Papier kann hier heruntergeladen werden.
Urteil des AG Bochum vom 07.12.2016, Az.: 67 C 354/16
Auch das AG Bochum bestätigte die von den Nimrod Rechtsanwälten vertretene Rechtsauffassung und verurteilte einen Rechtsverletzer als Anschlussinhaber für die Rechtsverletzung seines Sohnes! Es nahm für die Anwaltskosten einen Gegenstandswert von 10.000,00 € an. Den Schadensersatz bezifferte das Gericht antragsgemäß auf 600,00 €. Das Urteil ist hier abzurufen.
Urteil des AG Koblenz vom 03.11.2016, Az.: 142 C 544/16
Das AG Koblenz hat die Rechtsauffassung der NIMROD Rechtsanwälte wieder einmal bestätigt und einen Filesharer zur Erstattung von Anwaltskosten von 1.099,00€ und Zahlung von 510,00€ Schadensersatz verurteilt, weil dieser das Computerspiel LAndwirtschaft Simulator 2013 in einer Tauschbörse anbot. Das Gericht schreibt insbesondere: “Diese Vermutung hat der Beklagte nicht ausreichend erschüttert. Eine die tatsächliche Vermutung der…
LG Karlsruhe, Urteil vom 25.05.2016, Az.: 18 O 7/16- zur Frage, wann ein Widerrufsrecht bei dem Erwerb digitaler Güter erlischt
Das LG Karlsruhe musste sich im Rahmen mit der spannenden Frage auseinander setzen, wann das gesetzliche Widerrufsrecht von zwei Wochen bei dem Erwerb digitaler Güter erlischt. Digitale Güter können etwa in-Game “Währungen” oder auch bestimmte virtuelle Gegenstände innerhalb des Spiels, etwa besondere Fahrzeuge oder Waffen, sein. Beklagt war der Betreiber einer online Spiels. Er bot…