Neue Informationspflichten ab dem 01.02.2017

Ab dem 01.02.2017 tritt das geänderte Verbraucherinformationsgesetz in Kraft. Dennach sind Unternehmer, die eine Webseite betreiben oder allgemeine Geschäftsbedingungen verwendet nunmehr verpflichtet, Verbraucher über zuständige Streitschlichtungsstellen zu informieren und darüber, ob der Unternehmer an einer außergerichtlichen Streitbeilegung durch eine solche Schlichtungsstelle teilnimmt, bzw. zur Teilnahme verpflichtet ist. Der Unternehmer muss auch dann über die zuständige…

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Atari durch Entwickler verklagt

Bekanntlich entwickelte Frontier Developments für Atari das Spiel Rollercoaster Tycoon. Wie nun die Webseiten http://www.gamasutra.com/ und http://www.playm.de/ berichteten, wurde der Publisher von dem Entwickler verklagt. Anfang 2003 schlossen Frontier Developments mit Atari einen Entwicklungsvertrag. Dieser sah die Entwicklung u.a des Spiels Rollercoaster Tycoon vor. Nachdem Atari 2013 ein Insolvenzverfahren in den USA durchlief, wurden wesentliche…

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Haftstrafe des Kinox.to-Betreibers durch den Bundesgerichtshof bestätigt.

Der Betreiber der Seite “Kinox.to” wurde durch das Landgericht Leipzig unter anderem wegen gewerbsmäßiger unerlaubter Verwertung von urheberrechtlich geschützten Werken und wegen Beihilfe hierzu sowie wegen Beihilfe zur Computersabotage zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von drei Jahren und vier Monaten verurteilt. Die Revision wurde durch den Bundesgerichtshof mit Beschluss vom 11.01.2017 zum Az.: 5 StR 164/16 zurückgewiesen;…

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Wird derselbe Anschluss mehrfach erfasst, reicht ein pauschales Bestreiten der Ermittlungsergebnisse nicht aus (AG Bochum, Beschluss vom 03.01.2017 Az.:66 C 10/17)

Wird der selbes Anschluss durch ein Ermittlungsunternehmen mehrfach erfasst, reicht eine einfaches bestreiten des Beklagten, dieses Ermittlungen seinen korrekt, nicht aus. Nachdem das Amtsgericht Bochum zunächst einen Beweisbeschluss erlassen hatte, nachdem die Klägerin die Korrektheit der Ermittlungen durch Sachverständigengutachten zu beweisen hätte, schlosse es sich nunmehr der Rechtsauffassung der NIMROD Rechtsanwälte an und kündigte durch…

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RUN DMC verklagt AMAZON

Wie Bloomberg und weitere Nachrichtendienste berichteten , hat einer der Gründer der Gruppe RUN DMC, Darryl McDaniels, Amazon wegen Verletzung der Marke RUN DMC verklagt. Herr McDaniels meldete die Marke RUN DMC in den USA an. Erstaunlich ist, dass deutsche Marken nicht angemeldet wurden, wie sich aus diesem Auszug aus der Datenbank des DPMA ergibt. Amazon…

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Urteil des AG Bochum vom 07.12.2016, Az.: 67 C 354/16

Auch das AG Bochum bestätigte die von den Nimrod Rechtsanwälten vertretene Rechtsauffassung und verurteilte einen Rechtsverletzer als Anschlussinhaber für die Rechtsverletzung seines Sohnes! Es nahm für die Anwaltskosten einen Gegenstandswert von 10.000,00 € an. Den Schadensersatz bezifferte das Gericht antragsgemäß auf 600,00 €. Das Urteil ist hier abzurufen.

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Urteil des AG Koblenz vom 03.11.2016, Az.: 142 C 544/16

Das AG Koblenz hat die Rechtsauffassung der NIMROD Rechtsanwälte wieder einmal bestätigt und einen Filesharer zur Erstattung von Anwaltskosten von 1.099,00€ und Zahlung von 510,00€ Schadensersatz verurteilt, weil dieser das Computerspiel LAndwirtschaft Simulator 2013 in einer Tauschbörse anbot. Das Gericht schreibt insbesondere: “Diese Vermutung hat der Beklagte nicht ausreichend erschüttert. Eine die tatsächliche Vermutung der…

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OLG München Urteil vom 22.09.2016 – Az.: 29 U 2498/16: URL zur OS-Plattform muss anklickbar sein.

Nach aktuellem Urteil des OLG München (Urteil vom 22.09.2016 – Az.: 29 U 2498/16) genügt es nicht, dass Onlinehändler- und Dienstleistungsanbieter die Webadresse der Onlinestreitbeilegungsplattform auf Ihrer Webseite präsent hinterlegen. Vielmehr muss ein tatsächlich anklickbarer Link vorhanden sein. Der Art. 14 Abs. 1 Satz 1 VO 524/2013 umfasst nicht allein die Pflicht zur Information des…

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LG Hamburg Urteil vom 18.11.2016 Az: 315 O 28/16: Guthabenkarten kein gängiges und zumutbares Zahlungsmittel- Angebot als einziges kostenloses Zahlungsmittel wettbewerbswidrig.

Das LG Hamburg (Urteil vom 18.11.2016 Az: 315 O 28/16) hatte erneut darüber zu entscheiden, welche kostenlosen  Zahlungsmittel als gängig und zumutbar zu bewerten sind. Hintergrund der Entscheidung ist, dass in Umsetzung von EU-Verbraucherrichtlinien Online-Shop Betreiber nach § 312a Abs. 4 BGB verpflichtet sind, Kunden eine unentgeltliche und vor allem gängige und zumutbare Zahlungsmethode zur…

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