Süddeutsche über die Schwierigkeiten von Künstlern im digitalen Zeitalter
Gestern fand sich ein überaus interessanter Artikel über die Schwierigkeiten von Künstlern im digitalen Zeitalter in der Süddeutschen Zeitung. Wieder wurde deutlich, dass erfolgreiche Bands, wie etwa die Indie-Band “Grizzly Bear” trotz gefüllter Konzerthallen noch immer nicht von ihrer Kunst leben können. Auch legale Angebote, wie etwa Spotify u.a., können für die Künstler nicht ausreichende Einnahmen generieren. Daher sind die Künstler nach wie vor auf die Einnahmen durch Plattenverkäufe angewiesen. Werden diese Platten jedoch illegal heruntergeladen, mag es zwar sein, dass die Bands eine große Reichweite bekommen. Ihren gerechten Lohn für die Arbeit und Mühe, die jedes Lied erst zu dem macht was es ist, nämlich Kunst, erhalten sie dennoch nicht.
Zitate wie etwa: “Bands wie Grizzly Bear verdienen nur dann ganz gut, wenn sie einen Song für einen Werbespot verkaufen oder auf dem Soundtrack eines Blockbusters erscheinen. “Das ist dann wie: ‘Yippieh, die Miete für zwei Monate steht.'”, meint Droste. “Ja, wir haben ein Auskommen. Einige von uns sind sogar krankenversichert, manche aber nicht.” Einst war es so, dass Bands, deren Platten zu den zwanzig meistverkauften des Landes gehörten, damit mindestens so viel verdienten wie ihre Zahnärzte. Vorbei.” solltem jedem zu denken geben- ein Bäcker ist ebenfalls darauf angewiesen seine Brötchen zu verkaufen und wird nicht tatenlos zusehen, wie diese ihm gestohlen werden.
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Online Streitbeilegungsplattform der EU “endlich” abgeschaltet
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Das Bundesgesundheitsministerium legte einen Referentenentwurf zur Änderung des Medizinal-Cannabisgesetzes (MedCanG), vor. Er soll Fehlentwicklungen nach der Teillegalisierung von Cannabis korrigieren. Seit dem 1. April 2024 gilt medizinisches Cannabis in Deutschland nicht mehr als Betäubungsmittel, sondern als…